StartImpressumDatenschutz

Dr. Kristina Jonas (geb. Thiele), Vorsitzende

Frau Dr. Kristina Jonas studierte an der Universität Bielefeld Klinische Linguistik, Linguistik und Psychologie. Nach mehrjähriger klinischer und ambulanter Tätigkeit in verschiedenen sprachtherapeutischen Arbeitsfeldern arbeitete Frau Dr. Jonas als wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB „Alignment in Communication“ (Projekt B6, „Understanding Alignment from Misalignment“) und im Exzellenzcluster CITEC (Projekt CAVI – Cognitive Aspects of Verbal Interaction) an der Universität Bielefeld und promovierte dort 2013 im Fach Klinische Linguistik zum Thema „Evaluation von Wortgenerierungsleistungen zur Diagnose kommunikativ-kognitiver Defizite“. Seit Juli 2013 ist Frau Dr. Jonas als Akademische Rätin in Lehre und Forschung am Lehrstuhl für Pädagogik und Therapie bei Sprach- und Sprechstörungen an der Universität zu Köln tätig. Ihr Forschungsinteresse gilt dabei neben dem Einsatz von Aufgaben zur Überprüfung von Wortgenerierungsleistungen zu diagnostischen Zwecken, insbesondere auch der Diagnose subtiler sprachlicher Beeinträchtigungen im Rahmen neurogener Sprachstörungen.
 

Dr. Ulla Licandro, Stellvertretende Vorsitzende

Dr. Ulla Licandro ist akademische Sprachtherapeutin und Diplom Rehabilitationspädagogin. Ihr Studium absolvierte sie an der TU Dortmund, der EötvösLorànd Universität Budapest sowie der University of Iowa. Studienbegleitend war sie berufspraktisch in verschiedenen sprachtherapeutischen Handlungsfeldern tätig. 2010 trat sie ihre Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover an, wo sie auch 2016 ihre Promotion ablegte. Dr. Licandros Forschungsinteressen liegen im Bereich der Kindersprache und beziehen sich insbesondere aufSpracherwerb und Spracherwerbsstörungen bei Ein- und Mehrsprachigkeit, sprachpädagogische Didaktik, Peer-Interaktionen und Peer Tutoring, Erwerb und Förderung narrativer Fähigkeiten sowie Sprachförderung und Sprachtherapie in inklusiven Kontexten. Anknüpfend an mehrmonatige Forschungsaufenthalte am Child Language Research Center der University of Iowa sowie am Crane Center for Early Childhood Research andPolicy, University of Ohio, verfolgt sie diese auch über internationale Kollaborationen. Sie war Stipendiatin am Forschungskolleg Frühkindliche Bildung der Robert Bosch Stiftung und des DAADs und ist Mitglied der ASHA, IASCL und EARLI.

 

 

apl. Prof. Dr. Frank Domahs, stellvertretender Vorsitzender (kommissarisch)

Nach dem Studium der Patholinguistik an der Universität Potsdam arbeitete Frank Domahs zunächst als Sprachtherapeut in der Neurorehabilitation der Brandenburgklinik Bernau bei Berlin. Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an den Universitätskliniken Innsbruck und Aachen. Er promovierte 2006 an der Universität Potsdam, wo er 2011 auch habilitiert wurde. 2014 wurde ihm durch die Philipps-Universität Marburg die Bezeichnung „außerplanmäßiger Professor“ verliehen. Derzeit ist Frank Domahs wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent in der AG Klinische Linguistik der Philipps-Universität Marburg.

 

 
 

Dr. Stephanie Kurtenbach, stellvertretende Vorsitzende (kommissarisch)

Dr. Stephanie Kurtenbach ist Klinische Sprechwissenschaftlerin. Nach dem Studium der Sprechwissenschaft (Diplom 1999) hat sie mehrere Jahre als Sprachtherapeutin gearbeitet. Seit 2006 lehrt sie am Seminar für Sprechwissenschaft und Phonetik der Martin-Luther-Universität in Halle (Promotion 2008). Dort hat sie die klinische Spezialisierung im Masterstudiengang maßgeblich aufgebaut. Ihre Schwerpunkte in Forschung, Lehre und Therapie sind: Frühdiagnose und Intervention bei sprachauffälligen Kindern, Spracherwerbsstörungen bei sensorisch-integrativen Dysfunktionen, Prävention (Elternarbeit, Arbeit mit pädagogischen Fachkräften). Seit mehreren Jahren leitet sie Kooperationsprojekte mit pädagogischen Einrichtungen zu den Themen Sprachbildung und –förderung. Seit 2009 ist sie Vorsitzende der Prüfungskommission des DBKS.

Zusatzqualifikationen:  Sensorische Integrationstherapeutin, systemische Beraterin und Prompt-Therapeutin Level 1.

 

 

Dr. Joana Cholin

Studium der Allgemeinen Sprachwissenschaft, Neurologie und Psychologie an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, studienbegleitende Tätigkeit als Sprachtherapeutin. Promotionsstipendiatin am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen, NL. Anschließend Post-docs an der University of Illinois in Urbana-Champaign und am Moss Rehabilitation Research Institute, Philadelphia, sowie an der Johns Hopkins University, Baltimore, USA. Danach Marie-Curie Fellow an der Universidad de La Laguna, Teneriffa, Spanien und Staff Scientist am Basque Center on Cognition, Brain and Language, San Sebastián, Spanien. Nach einer Vertretungsprofessur der Klinischen Linguistik an der Universität Bielefeld, zur Zeit Vertretungsprofessorin (Psycholinguistik) an der Ruhr-Universität Bochum. Forschungsschwerpunkte: Sprachplanungs- und Kontrollprozesse beim flüssigen und nicht-flüssigen Sprechen (Sprechapraxie, Stottern), bilinguale Sprachverarbeitung.
 

Prof. Dr. Katharina Dressel

Katharina Dressel absolvierte eine Ausbildung zur Logopädin und das Studium der Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen University. Sie arbeitete hauptberuflich und studiumsbegleitend in der neurologischen Rehabilitation und in einer logopädischen Praxis.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie in verschiedenen Projekten der Abteilungen Neurolinguistik, Klinische Kognitionswissenschaften und Neuropsychologie am Universitätsklinikum Aachen sowie als Dozentin in den Logopädiestudiengängen der RWTH Aachen University tätig. Sie promovierte 2012 an der RWTH Aachen. Seit 2015 ist sie Professorin für Logopädie/Sprachtherapie an der SRH Hochschule für Gesundheit Gera.    

Prof. Dr. Stefanie Duchac

Professorin für Logopädie SRH Hochschule für Gesundheit, Campus Karlsruhe, stefanie.duchac@srh.de

Nach langjähriger klinischer Tätigkeit am SRH Klinikum Karlsbad mit dem Schwerpunkt der Diagnostik und Therapie von Dysphagien und dem Trachealkanülen-Management ist Prof. Dr. Duchac seit Oktober 2018 an der SRH Hochschule für Gesundheit am Campus Karlsruhe. Bereits während der klinischen Beschäftigung hat sie regelmäßig an verschiedenen wissenschaftlichen Projekten im Bereich Dysphagie mitgearbeitet und teilweise geleitet, unter anderem die Konzeptentwicklung einer interprofessionellen Schnittstelle für Schluckstörungen mit dem Ziel, Forschung, Lehre und Klinik enger miteinander zu verknüpfen.

Seit Jahren ist Prof. Dr. Duchac im Rahmen von Workshops und Vorträgen regelmäßig als Dozentin tätig. Neben dem klinisch-wissenschaftlichen Arbeiten und der Weiterentwicklung der Videofluoroskopie in Deutschland gilt ein weiterer Interessenschwerpunkt den digitalen Medien in der Dysphagie-Weiterbildung: Sie ist Mitbegründerin des ersten deutschsprachigen dysphagiologischen Podcasts IssNix!, deutsche Partnerin von STEP (Swallowing Training and Education Portal) sowie die Initiatorin von www.dysphagie-online.de und dem Dysphagie-Mentorship-Programm.

 

 

Prof. Dr. Annette Fox-Boyer

Annette Fox-Boyer ist zurzeit freiberuflich in Forschung und Lehre tätig, nachdem sie Professorin für Logopädie an der EUFH-med in Rostock und der Hochschule Fresenius in Idstein und Hamburg war. Sie betreut Doktoranden an den Universitäten Aachen, Sheffield, UK, und Odense, DK. Ihre Schwerpunktthemen sind der Erwerb und Störungen der phonetisch-phonologischen Fähigkeiten von Kindern einschließlich der phonologischen Bewusstheit. Frau Fox-Boyer schloss ihre Ausbildung zur Logopädin an der Lehranstalt in Mainz 1993 ab und war anschließend drei Jahre als Logopädin mit Schwerpunkt Kindersprache in Schleswig-Holstein tätig, bevor sie von 1996-1997 einen Master in Neurospycholinguistik an der Universität Newcastle, UK, absolvierte. Diesen setzte sie durch eine Promotion unter Prof. Barbara Dodd dort fort. Von 2000-2003 war sie erneut als Logopädin und freiberufliche Dozentin tätig. Sie war Gründungs- und Vorstandsmitglied der GISKIG (www.giskid.eu) und ist Mitglied des dbl, der ICPLA, der IALP (Child Speech Committee), des International Expert Panel for Child Speech und der IASCL.

Dr. Ulrike Frank

Diplom-Patholinguistin seit 1997. Nach dem Examen 7-jährige Tätigkeit als Sprachtherapeutin in der neurologischen Rehabilitation in Kliniken in Deutschland und der Schweiz, Schwerpunkt: Frührehabilitation, Dysphagie und Trachealkanülenmanagement.

Seit Februar 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam und am REHAB Basel, Schweiz. Lehr- und Forschungstätigkeit  zu Dysphagie und sprechmotorischen Störungen. Promotion zum Thema: Interdisziplinäres Trachealkanülenmanagement.  Seit 1999 Leitung von Fortbildungen zur interdisziplinären Dysphagietherapie und Diagnostik und Therapie bei Sprechapraxie. Seit 2009 Aufbau und Leitung des interdisziplinären Swallowing Research Lab an der Universität Potsdam.

 

Forschungsschwerpunkte:

  • Atem-Schluck-Koordination bei Gesunden und bei Patienten mit Dysphagie und respiratorischen Erkrankungen
  • Effekte atemtherapeutischer Interventionen auf die Schluckfunktion bei Patienten mit Dysphagie
  • Einsatz von Biofeedbackverfahren in der Dysphagietherapie
  • Entwicklung und Validierung von Diagnostik- und Therapieverfahren für Dysphagiepatienten mit und ohne Trachealkanülen

Weitere Informationen:
www.uni-potdam.de/swallow
www.ling.uni-potsdam.de/staff/frank 
www.logomeetsphysio.com 
 

Dr. Ute Gonnermann

Dr. Ute Gonnermannstudierte von 1993 bis 1999 Sprechwissenschaft und Phonetik an der Universität Halle-Wittenberg. Von 1999 bis 2001 war sie in einer neurologischen Rehabilitationsklinik tätig und ist seit 2001 Klinische Sprechwissenschaftlerin in der Phoniatrie und Pädaudiologie der HNO-Universitätsklinik Greifswald.

Die Promotion zum Thema „Quantifizierbare Verfahren zur Bewertung von Dysphonien“erfolgte 2007 an der Universität Halle-Wittenberg.Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der  Diagnostik und Therapie von Dysphoniensowie von  neurologischen Sprach- und Sprechstörungen. Seit mehreren Jahren unterrichtet sie an der Beruflichen Schule der Universitätsmedizin Greifswald im Fachbereich Logopädieund wirkt seit 2018 als Dozentin der dbs – Postgraduierung für Stimmstörungen mit.  

 

 

apl.-Prof. Dr. rer. nat. Stefan Heim

apl.-Prof. Dr. rer. nat. Stefan Heim ist Leiter der Studiengänge „Logopädie (B.Sc.)“ und „Lehr- und Forschungslogopädie (M.Sc.)“ an der RWTH Aachen. Nach dem Studium der Psychologie und Psychopathologie in Bonn war er Doktorand am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig (Prof. A.D. Friederici). Im Anschluss an die Promotion war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Nachwuchsgruppe „Prosodie“ (Dr. K. Alter) am MPI in Leipzig, im Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM-1, Prof. K. Amunts) im Forschungszentrum Jülich und an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (Prof. F. Schneider). Sein Forschungsschwerpunkt ist die Neurolinguistik. Insbesondere interessieren Fragen zu den hirnphysiologischen und neuroanatomischen Grundlagen von Sprachproduktion/Aphasie, von Lesen/Dyslexie und von Sprachverarbeitung im Alter und bei psychiatrischen Störungen. Im Forschungszentrum Jülich leitet er am INM-1 die Projektgruppe „Neurolinguistik“.
 

(Dipl. Psych., Psychotherapeutin und Klinische Linguistin)

Nach dem Abitur 1981 Studium der Psychologie (Vordiplom 1983, Diplom 1988), Mathematik (Vordiplom 1985) und Linguistik an der Universität Bielefeld. Von 1983 bis 1991 arbeitete sie als studentische und später als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Projekten der allgemeinen Psychologie (Prof. Dr. Prinz) und der Linguistik (Prof. Dr. Rickheit) mit Schwerpunkt auf Aspekten der Augenbewegungsforschung bei Leseprozessen, der Sprachpsychologie und Emotionsforschung. Promotion zum Thema Emotion und Textverstehen von 1989 bis 1994. Während dieser Zeit praktisch klinische Tätigkeit als Psychologin in der Neuropsychiatrie im Bereich geistiger Behinderung (1991-1994, Lemgo). Seit April 1994 wissenschaftliche Assistentin im Fach Linguistik / Klinische Linguistik. Aufbau des grundständigen Studienganges der Klinischen Linguistik an der Universität Bielefeld als Magisterstudiengang (seit 1995) und später als Bachelor-/Masterstudiengang (seit 2002), Habilitation 2001 zu Verarbeitungsprozessen der linken vs. rechten Hemisphäre bei der Verarbeitung verbaler und nonverbaler emotionaler Informationen. DFG-Projekt zu entsprechendem Thema von 2007-2010. Von 09/2009 bis 08/2014 Professur für Psychologie und Diagnostik im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Sprache an der PH Ludwigsburg (Standort Reutlingen). Dekanin der Fakultät für Sonderpädagogik von 09/2012 - 08/2014. Seit 09/2014 Professur für Klinische Linguistik an der Universität Bielefeld. Lehr- und Forschungsbereiche stellen die Diagnostik und Therapie aphasischer und dysphagischer Störungen dar, die Therapie und Förderung von Kindern mit Sprachentwicklungsproblematik sowie psychologische Aspekte der Stimmfunktion.   

Psychotherapeutische Ausbildungen (VT, GT, NLP, Gestalttherapie) von 1987 bis 1995. Klinisch sprachtherapeutische Praktika 1995 und 1996. Einrichtung der sprachtherapeutischen Ambulanz der Universität Bielefeld 1998, Supervision von SonderpädagogInnen in therapeutischen und didaktischen Kontexten im Förderschwerpunkt Sprache 2009 - 2013

Engagement in verschiedenen Berufsverbänden, so z.B. im BKL seit 1995 (zweite Vorstandsvorsitzende von 2002 bis 2006), im dbs seit 1999 (zweite Vorstandsvorsitzende 2004 bis 2010), Mitherausgeberin der LOGOS von 2012 bis 2014.

 

Rechtsanwältin und Mediatorin Jasmin Höll

Studium der Rechtswissenschaft an der Justus-Liebig Universität Gießen, der Universität Wien und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Referendariat im Landgerichtsbezirk Düsseldorf. Während des Studiums und daran anschließend auch während des Referendariats Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Arbeitsrecht in einer internationalen Großkanzlei und in einer arbeitsrechtlichen Spezialkanzlei in Düsseldorf. Tätigkeit als Justitiarin des dbs ab März 2010. Lehraufträge in Hannover und München ab dem WS 10/11. Studium der Mediation (Abschluss 2014) an der FernUni Hagen.
 

Dr. Petra Jaecks

Dr. Petra Jaecks studierte Klinische Linguistik, Linguistik und Psychologie an der Universität Bielefeld und an der University of Newcastle-upon-Tyne (GB). Sie promovierte 2006 zum Thema „Restaphasie und Spontansprache".  

 

Von 2006 bis 2014 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld im Sonderforschungsbereich „Alignment in Communication" sowie von 2008 bis 2010 in Forschung und Lehre an der Universität Paderborn.

 

Seit Jahren ist sie als Dozentin und Lehrbeauftragte tätig.  

Prof. Dr. Christina Knels

Im Anschluss an ihr Studium der Klinischen Linguistik an der Universität Bielefeld, war Prof. Dr. Christina Knels als Sprach- und Schlucktherapeutin an verschiedenen Akut- und geriatrischen und neurologischen Reha-Kliniken tätig. Während ihrer Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität in München war sie als Stipendiatin und Gastwissenschaftlerin im Klinikum Großhadern tätig. Nach ihrer Promotion arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Hochschuldozentin an der LMU München und der Hochschule Fresenius in Hamburg im Fachbereich neurogen bedingte Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen.

 

Seit 2014 ist sie Professorin für Neurowissenschaften und Neurolinguistik an der Medical School Hamburg. Im Mittelpunkt der Forschung von Prof. Dr. Christina Knels stehen die Themen Kognition und Alter, Störung der semantischen Fähigkeiten, Sprache und Demenz, Diagnostik bei Primär progressiver Aphasie, Angehörigenarbeit bei Demenz sowie Schluck-  bzw. Ernährungsstörungen bei Demenz.

     

Dr. Jürgen Konradi

Magisterstudium Germanistik, Psychologie, Rechtswissenschaften zunächst an der Technischen Universität Darmstadt, einjähriges Auslandstudium an der University of Surrey in Guildford (England), nachfolgend Wechsel an die Goethe-Universität Frankfurt. Dort dann Abschluss zum Magister Artium mit Schwerpunkt Neurolinguistik (2005) und berufsbegleitende Promotion (Abschluss 2011) im Rahmen einer vergleichenden Effektivitätsstudie im frühen Akutstadium von Aphasien in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz, Klinik für Neurochirurgie. Seit 2005 Tätigkeit als Klinischer Linguist an der Universitätsmedizin Mainz (in Teilzeit). Therapeutische und wissenschaftliche Schwerpunkte in den Bereichen Intra-operative Sprachdiagnostik bei Wachoperationen, akute Aphasien und Dysphagien. Neben der Teilzeittätigkeit als Therapeut gleichfalls verschiedene wissenschaftliche Tätigkeiten: BMBF-Projekt narraktiv, Assessor bei Multicenter-Studie PHAST-TRAC und als Praxisreferent der Katholischen Hochschule Mainz. Aktuelle Forschungstätigkeit im GBA-Projekt PROMISE und im BMBF-Konsortialprojekt Autopräz. Die Forschungsschwerpunkte lieben dabei in den Bereichen Quantitative Methoden, Klinische Studien in den Kontexten Rehabilitation und Versorgungsforschung sowie der Entwicklung und Validierung medizintechnischer Produkte.
 

Prof. Dr. Juliane Leinweber

Dr. Juliane Leinweber ist seit September 2017 Professorin für Logopädie am Fachbereich Informatik der Hochschule Trier. Sie studierte Logopädie (B. Sc.) an der HogeschoolZuyd in Heerlen (NL) und nahm anschließend das Studium der Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen University auf. Nach dreijähriger klinischer Tätigkeit als Logopädin am Universitätsklinikum Halle (Saale), promovierte sie 2014 an der RWTH Aachen University.

Bis 2017 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowohl im Fachgebiet Sprache und Kommunikation an der TU Dortmund als auch im Studienbereich Logopädie an der Hochschule für Gesundheit in Bochum.

Ihre derzeitigen Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der semantisch-lexikalischen Verarbeitung und in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit neuen Technologien in der Sprachtherapie (Technologieakzeptanz, -entwicklung, therapeutische Spiele, ethische Aspekte).

Prof. Dr. phil. Christiane Lücking

Nach einem Teilstudium der Medizin an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena Studium der Klinischen Linguistik, Linguistik und Psychologie an der Universität Bielefeld. Anschließend Promotion an der Universität Bielefeld und promotionsbegleitende Tätigkeit als Sprachtherapeutin. Danach Abteilungsleiterin für Logopädie an der neurologischen Klinik in Hessisch Oldendorf. Im Anschluss daran Hochschullehrerin und Studiengangsleitung für Logopädie im Rahmen einer „Verwaltungsprofessur für Angewandte Sprach- und Kommunikationswissenschaften“ an der Hochschule Emden/Leer. Nach Tätigkeit als Fachlektorin für Logopädie/Sprachtherapie im Schulz-Kirchner Verlag in Idstein Arbeit als Sprachtherapeutin in geriatrischer und neurologischer Klinik (Otto-Fricke Krankenhaus Bad Schwalbach und St. Josephs-Hospital Wiesbaden) und wissenschaftliche Mitarbeiterin am IMPP (Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen) in Mainz.

Zur Zeit Professor für Angewandte Sprachwissenschaften und Studiengangsleitung für Logopädie an der Hochschule Fresenius am Standort Hamburg und Studierende im Weiterbildungsmaster Gesundheitswissenschaften (MPH Schwerpunkt Prävention und Gesundheitsförderung) an der Professional School der Leuphana Universität in Lüneburg.

Forschungsschwerpunkte: Diagnostische Verfahren bei Dysphagie im Kindes- und Erwachsenenalter, Interaktion von Sprache und Gestik bei Aphasie, Kommunikation im Setting Krankenhaus

 

Dr. Sandra Neumann

Dr. Sandra Neumann (Diplom-Sprachbehindertenpädagogin) arbeitet seit 2007 als akademische Rätin im Fachbereich Pädagogik und Therapie bei Sprach- und Sprechstörungen der Universität zu Köln. Dort leitet sie die Fachabteilung Kommunikative Partizipation und Inklusion im Förderschwerpunkt Sprache. Von 2011-2013 initiierte und leitete sie am Institut für kognitive Neurowissenschaften und Medizin (INM-3), Forschungszentrum Jülich zwei Drittmittelprojekte im Bereich LKGS-Fehlbildungen. In ihrer über 10-jährigen Forschungszeit zu LKGSF entwickelte sie u.a. das erste sprachtherapeutische Diagnostikmaterial „LKGSF komplex“ für Menschen mit LKGS-Fehlbildung im deutschsprachigen Raum. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt zudem in der Implementierung der ICF-CY in die sprachtherapeutische Versorgung, sowie in der Grundlagenforschung zur „kommunikativen Partizipation“ von Kindern mit Aussprachestörung bzw. Stottersymptomatik. Aktuell leitet sie das ComPaSchool-Projekt „Kommunikative Partizipation (ICF-CY) bei Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlicher Sprachstörungsgenese im Schulalter (6-17J.)“.
 

Dr. Kerstin Richter

Kerstin Richter studierte Klinische Linguistik an der Universität Bielefeld und promovierte an der Universität Stuttgart mit dem Thema: Koartikulation und glottale Transparenz bei neurogenen Sprach- und Sprechstörungen. Sie war dreieinhalb Jahre als wissenschaftliche Angestellte an der Universität Bielefeld in Forschung und Lehre tätig. Von 1994 bis 2009 war sie als Klinische Linguistin/BKL in der Neurologischen Abteilung des Ev. Klinikum, Bethel beschäftigt.

 

Seit Januar 2010 ist sie als akademische Mitarbeiterin im Fachbereich Klinische Linguistik der Universität Bielefeld tätig. Sie verknüpft ihre langjährige klinisch-therapeutische Erfahrung mit empirischer Forschung in Diagnostik und Therapie von Aphasien, Dysarthrien und Dysphagien und ist (Mit-) Herausgeberin diverser sprachdiagnostischer und therapeutischer Verfahren.

 

Dr. Blanca Schäfer

Blanca Schäfer absolvierte ihre Ausbildung zur Logopädin in Marburg (Philipps Universität, 1997-2000), danach studierte sie Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen und arbeitete parallel in einer logopädischen Praxis mit den Schwerpunkten Kindersprache, Aphasie und Stimme. Zwischen 2004 und 2009 arbeitete sie als Teaching Assistant undUniversity Teaching Associate an der University of Sheffield und promovierte zu dem Thema Entwicklung der Phonologischen Bewusstheit. In dieser Zeit publizierte siein Zusammenarbeit mit Dr. Silke Fricke denTest für Phonologische Bewusstheitsfähigkeiten (TPB). Anschließend arbeitete sie als Postdoctoral Researcher an der Überarbeitung und Neunormierung der New ReynellDevelopmental Scales (Newcastle University).

Während Ihrer Anstellung an der Fachhochschule Fresenius Hamburg wurde sie zur Professorin in Kindersprache berufen. In dieser Zeit arbeitete sie auch als freiberufliche Logopädin mit dem Schwerpunkt Aussprachestörungen und Schriftsprachestörungen. Ihr Weg führte jedoch bald zurück nach England, wo sie zunächst als Postdoctoral Researcher (2012-2014, University of Sheffield) und VisitingLecturer (2015, Chester University)arbeitete, bis sie eine Stelle als Lecturerannahm(2015-2018, University of Sheffield). Aus familiären Gründen kam sie 2018 zurück nach Deutschland und ist seither in Mutterschutz/Elternzeit.

Ihre Hauptforschungsinteressen liegen in den Bereichen Entwicklung von Testinstrumenten für mono- und multilinguale Kinder, phonologische Entwicklung, Wortschatzentwicklung und die Verbindung zwischen gesprochener und geschriebener Sprache.

 

 

Dr. Barbara Stumper

Dr. Barbara Stumper ist Logopädin und Psychologin. Nach der Ausbildung zur Logopädin in Göttingen sammelte sie erste Berufserfahrungen in der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie in der MH Hannover. Während des Psychologiestudiums arbeitete sie noch in einer logopädischen Praxis und dann im weiteren Verlauf als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft und schließlich als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Frau Prof. Dr. Gisela Szagun.

Promoviert hat Frau Dr. Stumper am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig unter Michael Tomasello und Elena Lieven. Im Anschluss arbeitete sie fünf Jahre als therapeutische Leitung und stellvertretende Einrichtungsleitung in einer stationären Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit komplexen Sprachstörungen. Nach einer Vertretungsprofessur an der Hochschule für Gesundheit in Bochum arbeitet sie seit 2018 als wissenschaftliche Referentin bei der AWO Kinder, Jugend & Familie Weser-Ems GmbH. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit und Forschung liegen auf dem ungestörten und beeinträchtigten Grammatikerwerb, der Teilhabeorientierung von Therapie und Förderung sowie den Auswirkungen von Sprachstörungen für das Kind bzw. den/die Jugendlichen sowie das Umfeld. 

 

Prof. Dr. Susanne Vogt

Susanne Vogt ist als Professorin an der Hochschule Fresenius in Frankfurt/Idstein tätig und leitet dort den Masterstudiengang Interdisziplinäre Therapie in der Pädiatrie. Nach ihrer Ausbildung zur Logopädin arbeitete sie mehrere Jahre als klinische Logopädin und als Lehrlogopädin. Anschließend studierte sie an der HAWK Hildesheim und der University of Sheffield/UK.

 

Sie promovierte an der Universität Marburg im Fach Klinische Linguistik zum Einfluss ikonischer Gesten auf das Wortlernen von Kindern mit und ohne Sprachentwicklungsstörung. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Spracherwerbs, der Diagnostik und Intervention bei Sprachentwicklungsstörungen, der interdisziplinären therapeutischen Arbeit sowie der Gestenforschung.

 

Sie engagiert sich in verschiedenen Berufsverbänden, wissenschaftlichen Beiräten und Fachgesellschaften.

Suchen

dbs-Ethikkommission

Geschäftsstelle

Goethestr. 16

47441 Moers

Fax: 02841-998191-3

E-Mail info@dbs-ethik.de