StartImpressumDatenschutz

Dr. Kristina Jonas (geb. Thiele), Vorsitzende

Frau Dr. Kristina Jonas studierte an der Universität Bielefeld Klinische Linguistik, Linguistik und Psychologie. Nach mehrjähriger klinischer und ambulanter Tätigkeit in verschiedenen sprachtherapeutischen Arbeitsfeldern arbeitete Frau Dr. Jonas als wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB „Alignment in Communication“ (Projekt B6, „Understanding Alignment from Misalignment“) und im Exzellenzcluster CITEC (Projekt CAVI – Cognitive Aspects of Verbal Interaction) an der Universität Bielefeld und promovierte dort 2013 im Fach Klinische Linguistik zum Thema „Evaluation von Wortgenerierungsleistungen zur Diagnose kommunikativ-kognitiver Defizite“. Seit Juli 2013 ist Frau Dr. Jonas als Akademische Rätin in Lehre und Forschung am Lehrstuhl für Pädagogik und Therapie bei Sprach- und Sprechstörungen an der Universität zu Köln tätig. Ihr Forschungsinteresse gilt dabei neben dem Einsatz von Aufgaben zur Überprüfung von Wortgenerierungsleistungen zu diagnostischen Zwecken, insbesondere auch der Diagnose subtiler sprachlicher Beeinträchtigungen im Rahmen neurogener Sprachstörungen.
 

Dr. Ulrike Frank, Stellvertretende Vorsitzende

Diplom-Patholinguistin seit 1997. Nach dem Examen 7-jährige Tätigkeit als Sprachtherapeutin in der neurologischen Rehabilitation in Kliniken in Deutschland und der Schweiz, Schwerpunkt: Frührehabilitation, Dysphagie und Trachealkanülenmanagement.

Seit Februar 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam und am REHAB Basel, Schweiz. Lehr- und Forschungstätigkeit  zu Dysphagie und sprechmotorischen Störungen. Promotion zum Thema: Interdisziplinäres Trachealkanülenmanagement.  Seit 1999 Leitung von Fortbildungen zur interdisziplinären Dysphagietherapie und Diagnostik und Therapie bei Sprechapraxie. Seit 2009 Aufbau und Leitung des interdisziplinären Swallowing Research Lab an der Universität Potsdam.

 

Forschungsschwerpunkte:

  • Atem-Schluck-Koordination bei Gesunden und bei Patienten mit Dysphagie und respiratorischen Erkrankungen
  • Effekte atemtherapeutischer Interventionen auf die Schluckfunktion bei Patienten mit Dysphagie
  • Einsatz von Biofeedbackverfahren in der Dysphagietherapie
  • Entwicklung und Validierung von Diagnostik- und Therapieverfahren für Dysphagiepatienten mit und ohne Trachealkanülen

Weitere Informationen:
www.uni-potdam.de/swallow
www.ling.uni-potsdam.de/staff/frank 
www.logomeetsphysio.com 
 

Dr. Ulla Licandro, Stellvertretende Vorsitzende

Dr. Ulla Licandro ist akademische Sprachtherapeutin und Diplom Rehabilitationspädagogin. Ihr Studium absolvierte sie an der TU Dortmund, der EötvösLorànd Universität Budapest sowie der University of Iowa. Studienbegleitend war sie berufspraktisch in verschiedenen sprachtherapeutischen Handlungsfeldern tätig. 2010 trat sie ihre Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover an, wo sie auch 2016 ihre Promotion ablegte. Dr. Licandros Forschungsinteressen liegen im Bereich der Kindersprache und beziehen sich insbesondere aufSpracherwerb und Spracherwerbsstörungen bei Ein- und Mehrsprachigkeit, sprachpädagogische Didaktik, Peer-Interaktionen und Peer Tutoring, Erwerb und Förderung narrativer Fähigkeiten sowie Sprachförderung und Sprachtherapie in inklusiven Kontexten. Anknüpfend an mehrmonatige Forschungsaufenthalte am Child Language Research Center der University of Iowa sowie am Crane Center for Early Childhood Research andPolicy, University of Ohio, verfolgt sie diese auch über internationale Kollaborationen. Sie war Stipendiatin am Forschungskolleg Frühkindliche Bildung der Robert Bosch Stiftung und des DAADs und ist Mitglied der ASHA, IASCL und EARLI.

Prof. Dr. med. Raimund Böckler

Beruf:
Facharzt für HNO-Heilkunde, Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie  

Funktion:
Professor für Phoniatrie und Pädaudiologie an der SRH-Fachhochschule für Gesundheit Gera  

derzeitiger Schwerpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeit:
evidenzbasierte Diagnostik und Therapie in der pädiatrischen Dysphagiologie  

Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Fachgesellschaften:  

  • Deutsche Gesellschaft für HNO-Heilkunde, plastische Kopf- und Halschirurgie                       
  • Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie
  • Deutsche Gesellschaft für Audiologie
  • European Society for Swallowing Disorders  

Familienstand: verheiratet, 6 erwachsene Kinder, aktuell 4 Enkel  
 

Dr. Joana Cholin

Studium der Allgemeinen Sprachwissenschaft, Neurologie und Psychologie an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, studienbegleitende Tätigkeit als Sprachtherapeutin. Promotionsstipendiatin am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen, NL. Anschließend Post-docs an der University of Illinois in Urbana-Champaign und am Moss Rehabilitation Research Institute, Philadelphia, sowie an der Johns Hopkins University, Baltimore, USA. Danach Marie-Curie Fellow an der Universidad de La Laguna, Teneriffa, Spanien und Staff Scientist am Basque Center on Cognition, Brain and Language, San Sebastián, Spanien. Nach einer Vertretungsprofessur der Klinischen Linguistik an der Universität Bielefeld, zur Zeit Vertretungsprofessorin (Psycholinguistik) an der Ruhr-Universität Bochum. Forschungsschwerpunkte: Sprachplanungs- und Kontrollprozesse beim flüssigen und nicht-flüssigen Sprechen (Sprechapraxie, Stottern), bilinguale Sprachverarbeitung.
 

apl. Prof. Dr. Frank Domahs

Nach dem Studium der Patholinguistik an der Universität Potsdam arbeitete Frank Domahs zunächst als Sprachtherapeut in der Neurorehabilitation der Brandenburgklinik Bernau bei Berlin. Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an den Universitätskliniken Innsbruck und Aachen. Er promovierte 2006 an der Universität Potsdam, wo er 2011 auch habilitiert wurde. 2014 wurde ihm durch die Philipps-Universität Marburg die Bezeichnung „außerplanmäßiger Professor“ verliehen. Derzeit ist Frank Domahs wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent in der AG Klinische Linguistik der Philipps-Universität Marburg.
 

Prof. Dr. Annette Fox-Boyer

Annette Fox-Boyer ist zurzeit freiberuflich in Forschung und Lehre tätig, nachdem sie Professorin für Logopädie an der EUFH-med in Rostock und der Hochschule Fresenius in Idstein und Hamburg war. Sie betreut Doktoranden an den Universitäten Aachen, Sheffield, UK, und Odense, DK. Ihre Schwerpunktthemen sind der Erwerb und Störungen der phonetisch-phonologischen Fähigkeiten von Kindern einschließlich der phonologischen Bewusstheit. Frau Fox-Boyer schloss ihre Ausbildung zur Logopädin an der Lehranstalt in Mainz 1993 ab und war anschließend drei Jahre als Logopädin mit Schwerpunkt Kindersprache in Schleswig-Holstein tätig, bevor sie von 1996-1997 einen Master in Neurospycholinguistik an der Universität Newcastle, UK, absolvierte. Diesen setzte sie durch eine Promotion unter Prof. Barbara Dodd dort fort. Von 2000-2003 war sie erneut als Logopädin und freiberufliche Dozentin tätig. Sie war Gründungs- und Vorstandsmitglied der GISKIG (www.giskid.eu) und ist Mitglied des dbl, der ICPLA, der IALP (Child Speech Committee), des International Expert Panel for Child Speech und der IASCL.

apl.-Prof. Dr. rer. nat. Stefan Heim

apl.-Prof. Dr. rer. nat. Stefan Heim ist Leiter der Studiengänge „Logopädie (B.Sc.)“ und „Lehr- und Forschungslogopädie (M.Sc.)“ an der RWTH Aachen. Nach dem Studium der Psychologie und Psychopathologie in Bonn war er Doktorand am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig (Prof. A.D. Friederici). Im Anschluss an die Promotion war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Nachwuchsgruppe „Prosodie“ (Dr. K. Alter) am MPI in Leipzig, im Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM-1, Prof. K. Amunts) im Forschungszentrum Jülich und an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (Prof. F. Schneider). Sein Forschungsschwerpunkt ist die Neurolinguistik. Insbesondere interessieren Fragen zu den hirnphysiologischen und neuroanatomischen Grundlagen von Sprachproduktion/Aphasie, von Lesen/Dyslexie und von Sprachverarbeitung im Alter und bei psychiatrischen Störungen. Im Forschungszentrum Jülich leitet er am INM-1 die Projektgruppe „Neurolinguistik“.
 

(Dipl. Psych., Psychotherapeutin und Klinische Linguistin)

Nach dem Abitur 1981 Studium der Psychologie (Vordiplom 1983, Diplom 1988), Mathematik (Vordiplom 1985) und Linguistik an der Universität Bielefeld. Von 1983 bis 1991 arbeitete sie als studentische und später als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Projekten der allgemeinen Psychologie (Prof. Dr. Prinz) und der Linguistik (Prof. Dr. Rickheit) mit Schwerpunkt auf Aspekten der Augenbewegungsforschung bei Leseprozessen, der Sprachpsychologie und Emotionsforschung. Promotion zum Thema Emotion und Textverstehen von 1989 bis 1994. Während dieser Zeit praktisch klinische Tätigkeit als Psychologin in der Neuropsychiatrie im Bereich geistiger Behinderung (1991-1994, Lemgo). Seit April 1994 wissenschaftliche Assistentin im Fach Linguistik / Klinische Linguistik. Aufbau des grundständigen Studienganges der Klinischen Linguistik an der Universität Bielefeld als Magisterstudiengang (seit 1995) und später als Bachelor-/Masterstudiengang (seit 2002), Habilitation 2001 zu Verarbeitungsprozessen der linken vs. rechten Hemisphäre bei der Verarbeitung verbaler und nonverbaler emotionaler Informationen. DFG-Projekt zu entsprechendem Thema von 2007-2010. Von 09/2009 bis 08/2014 Professur für Psychologie und Diagnostik im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Sprache an der PH Ludwigsburg (Standort Reutlingen). Dekanin der Fakultät für Sonderpädagogik von 09/2012 - 08/2014. Seit 09/2014 Professur für Klinische Linguistik an der Universität Bielefeld. Lehr- und Forschungsbereiche stellen die Diagnostik und Therapie aphasischer und dysphagischer Störungen dar, die Therapie und Förderung von Kindern mit Sprachentwicklungsproblematik sowie psychologische Aspekte der Stimmfunktion.

 

Psychotherapeutische Ausbildungen (VT, GT, NLP, Gestalttherapie) von 1987 bis 1995. Klinisch sprachtherapeutische Praktika 1995 und 1996. Einrichtung der sprachtherapeutischen Ambulanz der Universität Bielefeld 1998, Supervision von SonderpädagogInnen in therapeutischen und didaktischen Kontexten im Förderschwerpunkt Sprache 2009 - 2013

 

Engagement in verschiedenen Berufsverbänden, so z.B. im BKL seit 1995 (zweite Vorstandsvorsitzende von 2002 bis 2006), im dbs seit 1999 (zweite Vorstandsvorsitzende 2004 bis 2010), Mitherausgeberin der LOGOS von 2012 bis 2014.

Rechtsanwältin und Mediatorin Jasmin Höll

Studium der Rechtswissenschaft an der Justus-Liebig Universität Gießen, der Universität Wien und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Referendariat im Landgerichtsbezirk Düsseldorf. Während des Studiums und daran anschließend auch während des Referendariats Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Arbeitsrecht in einer internationalen Großkanzlei und in einer arbeitsrechtlichen Spezialkanzlei in Düsseldorf. Tätigkeit als Justitiarin des dbs ab März 2010. Lehraufträge in Hannover und München ab dem WS 10/11. Studium der Mediation (Abschluss 2014) an der FernUni Hagen.
 

Dr. Stephanie Kurtenbach

Dr. Stephanie Kurtenbach ist Klinische Sprechwissenschaftlerin. Nach dem Studium der Sprechwissenschaft (Diplom 1999) hat sie mehrere Jahre als Sprachtherapeutin gearbeitet. Seit 2006 lehrt sie am Seminar für Sprechwissenschaft und Phonetik der Martin-Luther-Universität in Halle (Promotion 2008). Dort hat sie die klinische Spezialisierung im Masterstudiengang maßgeblich aufgebaut. Ihre Schwerpunkte in Forschung, Lehre und Therapie sind: Frühdiagnose und Intervention bei sprachauffälligen Kindern, Spracherwerbsstörungen bei sensorisch-integrativen Dysfunktionen, Prävention (Elternarbeit, Arbeit mit pädagogischen Fachkräften). Seit mehreren Jahren leitet sie Kooperationsprojekte mit pädagogischen Einrichtungen zu den Themen Sprachbildung und –förderung. Seit 2009 ist sie Vorsitzende der Prüfungskommission des DBKS.

Zusatzqualifikationen:  Sensorische Integrationstherapeutin, systemische Beraterin und Prompt-Therapeutin Level 1.

Dr. Sandra Neumann

Dr. Sandra Neumann (Diplom-Sprachbehindertenpädagogin) arbeitet seit 2007 als akademische Rätin im Fachbereich Pädagogik und Therapie bei Sprach- und Sprechstörungen der Universität zu Köln. Dort leitet sie die Fachabteilung Kommunikative Partizipation und Inklusion im Förderschwerpunkt Sprache. Von 2011-2013 initiierte und leitete sie am Institut für kognitive Neurowissenschaften und Medizin (INM-3), Forschungszentrum Jülich zwei Drittmittelprojekte im Bereich LKGS-Fehlbildungen. In ihrer über 10-jährigen Forschungszeit zu LKGSF entwickelte sie u.a. das erste sprachtherapeutische Diagnostikmaterial „LKGSF komplex“ für Menschen mit LKGS-Fehlbildung im deutschsprachigen Raum. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt zudem in der Implementierung der ICF-CY in die sprachtherapeutische Versorgung, sowie in der Grundlagenforschung zur „kommunikativen Partizipation“ von Kindern mit Aussprachestörung bzw. Stottersymptomatik. Aktuell leitet sie das ComPaSchool-Projekt „Kommunikative Partizipation (ICF-CY) bei Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlicher Sprachstörungsgenese im Schulalter (6-17J.)“.
 

Suchen

dbs-Ethikkommission

Geschäftsstelle

Goethestr. 16

47441 Moers

Fax: 02841-998191-3

E-Mail info@dbs-ethik.de